Öl auf Leinwand;
Signiert und datiert links unten;
56 x 74 cm; Leihrahmen;
Die Malerei Allgäu-Frühling im Wäldchen am Hirschbach entstand während Modersohns Zeit auf dem Gailenberg bei Hindelang im Allgäu, wo er sich im Jahre 1930 ein kleines Bauernhäuschen, in dem er in den Sommermonaten lebte und arbeite, erwarb. Eine hell-durchleuchtete Frühlingslandschaft wird begleitet von den Bergen, welche sich im Hintergrund des Bildes befinden. Der damals 65-jährige fand großes Interesse an der landschaftlichen Spannung zwischen der Allgäuer Gebirgslandschaft und der norddeutschen Tiefenebene. Es ist ein immer wieder aufkommendes Motiv in seinen Kunstwerken.
Die Authentizität der Arbeit wurde bestätigt durch Rainer Noeres und im internen Werkverzeichnis von Otto Modersohn Museum, Fischerhude aufgenommen (WV-OM-SW-1939, Nr. 72.)