Tusche auf Papier;
Signiert und datiert rechts unten;
36 x 60 cm; gerahmt;
In den seltenen Tierdarstellungen des deutschen Malers und Grafikers Rudolf Schlichter weicht die typische, beißende Gesellschaftskritik der Neuen Sachlichkeit einer oft geheimnisvollen, beinahe surrealen Poesie, bei der Tiere weniger als wissenschaftliche Studienobjekte, sondern vielmehr als seelische Begleiter oder allegorische Symbole im Spannungsfeld zwischen ungezähmter Natur und Zivilisation inszenierte.