Vilma Eckl im Fokus

Vilma Eckl

Vilma Eckl

Enns 1892 – Linz 1982
Österreich – Kunst der Zwischenkriegszeit – Expressionismus

Vita
Um ihrer Begabung nachgehen zu können entschließt sich Vilma Eckl zu einer Ausbildung in der privaten Malschule von Berta von Tarnoczy, Rosa Scherer und Tina Kofler. Für ihre Werke prägend waren nicht nur der deutsche Expressionismus, insbesondere die Münchner Gruppe „Der blaue Reiter“ , sondern auch die Linzer Malschule von Matthias May. Zahlreiche Studienreisen und Aufenthalte in Italien, Jugoslawien, Deutschland und Schweiz festigten ihren Stil und waren für ihre künstlerische Entwicklung prägend. Ihr Werk wurde durch eine Vielzahl an Auszeichnungen gewürdigt, unter anderem freute sie sich über den Kulturpreis des Landes Oberösterreich und der Stadt Linz 1946, den Ehrenring der Stadt Linz 1962 und der Adalbert-Stifter-Preis des Landes Oberösterreich 1961.

Werk
Das umfangreiche Werk Vilma Eckls umfasst einen Zeitraum von mehr als siebzig Jahren und wurde neben zwei Buchpublikationen (Bruno Grimschitz: „Vilma Eckl“, Verlag Galerie Welz, Salzburg 1955, und Erich Widder: „Vilma Eckl - Wesen und Werk“, Oberösterreichischer Landesverlag 1965) in einer Vielzahl von Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland gewürdigt. Das frühe Werk der Künstlerin charakterisierte sich durch die Aquarellmaltechnik, die im Vordergrund stand. Später entdeckte Vilma Eckl ihre Liebe zur Ölmalerei. Diese Technik entwickelte sie weiter bis hin zu dem für sie perfekten Malstil. Kohle- und Farbkreidearbeiten wurden zu ihrem Markenzeichen. Diese Technik unterstrich ganz besonders die Wirkung ihrer bewegten Objekte und entsprach ihrem künstlerischen Vorhaben ihren Bildern einen gestischen Ausdruck zu verleihen.

Stellung am Kunstmarkt
Vilma Eckl gehört zu den wenigen Künstlerinnen, die vor allem mit Papierarbeiten am Markt präsent ist. Diese für sie typischen Werke erzielen bis zu 6.000€, Tendenz steigend. Die meisten Sammler und die meisten Verkäufe finden in Österreich statt, die höchsten durchschnittlichen Zuschlagspreise erzielten die Lehner Kunstauktionen. Die Preise hängen stark von der Entstehungszeit und dem Sujet ab. Besonders beliebt sind ihre Bewegungsintensiven Tänzerinnen, Blumenbilder oder frühe bäuerliche Arbeiten. Ölbilder sind eher selten und es gibt hierfür noch kaum repräsentative Werte. Der nächste Sprung am Kunstmarkt kann anschlagen, wenn es gelingt ein internationaleres Sammlerpublikum zu erreichen, wie das zu Lebzeiten der Künstlerin der Fall war.

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