Lot Nr: 147 - Südliche Küstenlandschaft, um 1930
Maxim Kopf, (1892 - 1958)

Schätzpreis: 18000 - 25000,- Euro
Rufpreis: 9000,- Euro
Öl auf Leinwand;
Signiert rechts unten;
94 x 130 cm; gerahmt (besch.);

Sowohl Eindrücke aus Maxim Kopfs Reisen, als auch Einflüsse seiner Künstlergenossen der Prager Sezession, spiegeln sich - typisch für seine späten Arbeiten - expressionistisch in der südlichen Küstenlandschaft wider. Im Jahre 1923 ging er nach New York und von dort nach Tahiti. Seit Ende 1929 lebte er in Paris und war im gleichen Jahr zum zweitenmal in New York. Nach der Besetzung von Paris im Zweiten Weltkrieg wurde er in einem Konzentrationslager festgehalten und gelangte erst gegen Ende des Jahres 1941 wieder nach New York. Er begann als Expressionist und näherte sich dann der Neuen Sachlichkeit. In Paris stand er kurze Zeit unter dem Einfluss des Expressionismus. Er unterlag dann gewissen Einwirkungen von Georges Braque. In Paris stellte er be den Indépendants aus, außerdem häufig in den USA, in Moskau, Prag, Brünn und an anderen Orten. Von 1930 bis 1938 Mitglied der Wiener Sezession. (aus: Heinrich Fuchs, Die Österreichischen Maler der Geburtsjahrgänge 1881 - 1900. Band 1 A - L, Wien 1976, S. 140.)



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