Öl auf Holz;
Monogrammiert links unten;
67,5 x 37,5 cm;
Das vielseitige Werk von Rudolf Heinz Keppel verbindet eine fundierte akademische Tradition mit einer expressiven, modernen Formensprache. In seinen gegenständlichen Ölgemälden stellte der Künstler fast ausschließlich die menschliche Gestalt oder Figurengruppen in das Zentrum der Komposition. Typisch für Arbeiten ist ein freier, aber dennoch exakter Pinselstrich, gepaart mit starken farblichen Kontrasten. Um die dargestellten Personen psychologisch hervorzuheben, reduzierte und verformte er die bildliche Umgebung ganz bewusst. Der mit dem renommierten Rompreis ausgezeichnete Künstler war zudem im öffentlichen Raum sehr aktiv und entwarf raumbestimmende Fresken sowie Glasmalereien für Sakralbauten.. Seine hohe kulturpolitische Anerkennung in der österreichischen Nachkriegsmoderne zeigt sich darin, dass er von 1954 bis 1961 als Präsident des Wiener Künstlerhauses vorstand. Heute sind seine seltenen Arbeiten eine faszinierende Entdeckung für Sammler, die das Spannungsfeld zwischen figurativer Tradition und Abstraktion schätzen.
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